CeBIT 2013: ASRock und Biostar zeigen Haswell-Mainboards

 
Intels neue Prozessorgeneration mit dem Codenamen „Haswell“ soll erst im Juni erscheinen, erste Mainboards für die CPUs gab es aber schon jetzt auf der CeBIT in Hannover zu sehen. Die beiden Mainboardhersteller ASRock und Biostar präsentierten bereits erste Boards mit den kommenden Chipsätzen und einen neuen Sockel namens LGA1150.

Intel wird sich mit Haswell vom Sockel LGA 1155 verabschieden, wer seine Intel-CPU gegen ein Haswell-Modell tauschen möchte, wird um einen Mainboardtausch nicht herum kommen. Adapter für den Sockel wird es nicht geben. Zudem wird ein neuer Chipsatz benötigt – nach der aktuellen 70er-Serie folgt logischerweise die 80er-Reihe.
 
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Als Topmodell für Gamer und andere anspruchsvolle Anwender sieht Intel den Z87. Dieser bietet ausreichend PCIe-3.0-Lanes für eine oder zwei Grafikkarten, verfügt über USB 3.0 und SATA 6G und kommt sowohl mit der integrierten GPU von Haswell zurecht als auch mit Intels SSD-Caching.

Von ASRock war beispielsweise das Z87 Extreme6 zu bewundern. Das Board bietet zweimal PCIe 3.0 mit 16x sowie einmal PCIe 2.0 mit 16 Lanes. Dazu kommen 1x PCIe 1.0 x1 sowie 2 PCI-Slots. Damit unterstützt das Board Nvidias Quad-SLI und AMDs 3-Way-Crossfire. Die integrierte GPU von Haswell kann auch mit mehreren Monitoren umgehen, das Board bietet VGA, DVI, Displayport und HDMI. Spannend: Die iGPU von Haswell soll angeblich die Leistung einer Nvidia GTX 650 erreichen und damit in vielen Fälle eine Grafikkarte überflüssig machen. Zusätzlich bietet das Extreme6 6x USB 3.0, 6x USB 2.0 und gleich 8 SATA 6G-Ports. Für den Klang ist Realteks ALC 896 zuständig.

Das Biostar Hi-Fi Z87X 3D unterstützt ebenfalls maximal drei Grafikkarten mit seinen drei PCIe-3.0-Anschlüssen. Zudem ist ein x16-Port nach PCIe 2.0 vorhanden und es finden sich drei PCIe 2.0-Ports 1x. Video-Out erfolgt via HDMI, DVI oder VGA, auf dem Board sind sechs SATA 6G-Ports vorhanden. Auch bei USB 3.0 ist Biostar etwas weniger großzügig und ermöglicht insgesamt 4x USB 3.0, USB 2.0 ist achtmal vorhanden. Dafür setzt Biostar auf guten Klang und verbaut als Soundchip den Soundblaster Cinema, der mit der Technologie der aktuellen Z-Soundkarten aufwarten soll und den Klang gegenüber einem Realtek-Soundchip hörbar verbessern dürfte. Zumindest gesetzt dem Falle, die Lautsprecher spielen mit.

Erhältlich werden die neuen Boards frühestens im Sommer sein – zumal die Hersteller aufgrund eines Fehlers in den Intel-Chipsätzen die Produktion noch einmal mit neuen Chips starten dürfen. Im Juni wird dann auch Haswell erwartet. Preise für die Produkte stehen noch nicht fest.