Microsoft finden den Technikvergleich mit der PS4 sinnlos

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© Microsoft

Gamer sehen sich neuen Grabenkriegen ausgesetzt: Microsofts Xbox One und Sonys Playstation 4 duellieren sich noch vor dem Verkaufsstart in Foren und Chats. Gamer brauchen diesen Schlagabtausch offenbar, sei es Amiga vs. ST, Konsole vs. PC oder eben One vs. 4 – ohne Krieg kein Spaß.

Etwas ins Hintertreffen ist Microsoft im Konsolenquartett allerdings aufgrund der technischen Daten der kommenden Konsole geraten. So deutet einiges darauf hin, dass die Xbox One langsamer als die PS4 arbeiten wird. Die Sony-Konsole verfügt über mehr Shadereinheiten und den deutlich schnelleren GDDR5-Speicher für CPU und GPU. Microsoft kontert mit 32 MB schnellem RAM direkt in der GPU.

Nun will Microsoft ein wenig den Wind aus dem Schlagabtausch nehmen:

„Sony hat einen Haufen Zahlen veröffentlicht, die in gewisser Weise bedeutungslos sind. Es ist nicht mehr 1990, als es 16- gegen 32-Bit hieß. Die Sony-Leute verkünden tatsächlich stolz, wie großartig ihre Bauteile von der Stange sind. [..] Die Spieler kaufen ein System und wollen großartige Spiele spielen und großartige Erfahrungen erleben. Ich habe das Gefühl, dass unsere Titel ebenso gut wenn nicht besser sein werden in technischer Hinsicht [als die für PS4], zusätzlich zu all der ‚Magie‘, die wir mit der Macht der Cloud und dem Sofort-Umschalten [zwischen Spielen] erzeugen werden.“

Es kommt also auf die Spiele und nicht auf die Technik an. Jugendliche dürften die Aussage bereits in einem anderen, eher biologischen, Zusammenhang kennen.