Razer stellt überarbeitetes Gaming-Notebook Razer Blade vor


 

Im vergangenen Jahr zeigte Razer mit dem Blade ein Gaming-Notebook mit Luxus-Extras – unter anderem ein Touchdisplay für Ingame-Anzeigen sowie einige Touchbuttons mit freier Belegung und freier Bildwahl. Ãœber all den technischen Spielereien vergaß Razer allerdings, dass Gamer zuerst nach der Leistung schauen und dann erst nach Gimmicks wie Zusatzdisplays. Und die Leistung des ersten Blade war bestenfalls durchschnittlich. Was man vom Preis leider nicht behaupten konnte.

Nun soll eine überarbeitete Version des Blade auf den Markt kommen, eine Version mit etwas besserer Performance. Dennoch, so richtig nah am Kunden zeigt sich Razer weiterhin nicht. So gibt das US-Amerikanische Unternehmen zwar bekannt, nun einen Z77-Chipsatz aus dem Hause Intel nutzen zu wollen, welche CPU dafür aber zum Einsatz kommt bleibt vorerst ein Geheimnis. Das Vorgängermodell setzte auf Intels Core i7-2640M mit 2,8 Gigahertz Taktfrequenz und zwei Rechenkernen. Da Intels Z77 sowohl mit den aktuellen Ivy-Bridge-CPUs als auch den Vorgängermodellen aus der Sandy-Bridge-Baureihe eingesetzt werden kann, bleibt die CPU-Wahl weiterhin spannend. Kleiner Tipp in die USA: Gamer bevorzugen Quadcore-Prozessoren.

Immerhin: Zur GPU macht Razer dann doch wieder Angaben. Diese war auch der größte Kritikpunkt am Vorgängermodell, dort kam nur die Mittelklasse-GPU Geforce GT555M zum Einsatz. Das überarbeitete Modell soll nun auf Nvidias Geforce GTX 660M mit zwei Gigabyte GDDR5-RAM setzen. Dabei handelt es sich um eine der im Mobilbereich noch eher seltenen Kepler-GPUs, genauer gesagt um die GK107. Der Speicher ist mit 128 Bit angebunden, dank GDDR5-RAM aber dennoch sehr flott. Da die GPU in 28 nm produziert wird, hält sich die Energieaufnahme in Grenzen, die Leistung der insgesamt 384 Shadereinheiten ist jedoch für die meisten Games ausreichend. So platziert sich die GTX660M knapp hinter der GTX 570M und wird sogar der Radeon HD 6950M gefährlich. Die GT 555M jedenfalls liegt einige Leistungsklassen hinter der nun gewählten GPU.

Auch beim Massenspeicher gibt es Änderungen: Das letztjährige Blade setzte auf eine SSD mit 256 Gigabyte Kapazität, das aktuelle Modell kommt mit einer 64 Gigabyte großn SSD und einer 500 Gigabyte fassenden Festplatte daher. Dank Z77-Chipsatz bietet das Blade nun drei mal USB 3.0. Der Arbeitsspeicher wurde nicht angetastet und besteht weiterhin aus acht Gigabyte DDR3-1600. Auch das primäre 17,3 Zoll groß Display wurde nicht verändert und löst weiterhin mit 1920 x 1080 Pixel auf. Die Besonderheit des Blade, das kleine Touchdisplay rechts neben der Tastatur ist ebenfalls weiterhin mit an Bord.

Das Razer Blade ist ab sofort zu einem Preis von 2499 US-Dollar vorbestellbar. Die Auslieferung soll zumindest in Nordamerika am 30. September 2012 beginnen. Für den deutschen Markt gibt es noch keine weiteren Informationen.