Sony setzt auf VR-Gaming – Virutal-Reality bald für Konsolen?

 

Im Rahmen der Keynote zur Game Developers Conference (GDC), stellte Sony seinen neuen Prototypen für ein VR-Display-Headset vor – Das Projekt Morpheus.

Technische Details:

  • Component: Processor unit, head-mounted unit
  • Display Method: LCD
  • Panel Size: 5 inches
  • Panel Resolution: 1920×RGB×1080 (960×RGB×1080 per eye)
  • Field of View: 90 degrees
  • Sensors: Accelerometer, Gyroscope
  • Connection interface: HDMI + USB
  • Function: 3D audio, Social Screen

 

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Sehr viel weis man über das neue VR-Headset noch nicht, allerdings ist Sonys President Shuhei Yoshida zuversichtlich, dass die Virtuelle Realität bei Spielen und Anwendeungen, die Zukunft sein wird:
 

„Virtual Reality ist die nächste groß Innovation von PlayStation und wird die Zukunft der Videospiele formen.“

Laut Richard Marks, Senior Director of Research and Development bei SCEA wird das neue VR-Headset für spiele aber auch für andere Bereiche eingesetzt werden können. Denkbar wären Anwendungen in einem drei dimensionalen Raum, wie Bildergalerien und Videos. Zum Beispiel wird wohl mit der NASA daran gearbeitet eine Mars Demo, mit den Daten der Mars Rover, zu entwickeln.

Sony möchte aber nicht ganz allein an dem neuen Projekt arbeiten und so lädt Yoshida alle Entwickler dazu ein mit zu wirken.
 

“Wir laden die Entwickler dazu ein, mit uns zusammenzuarbeiten”, erklärt Yoshida. “Wir haben gesehen wie Oculus Prototypen und Technologie geteilt haben, und ich habe sehr großn Respekt vor ihnen.”

 

“Wir möchten, dass PlayStation die beste Umgebung für VR wird — und zwar nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Entwickeln.”

 

Unter anderem würden bereits Crytek, Havok, Unity, Epic und CriWare an VR-Content für die PlayStation 4 arbeiten.

Natürlich gibt es aber auch noch einige Probleme zu lösen, laut Richard Marks gibt es wohl noch Schwierigkeiten bei der Steuerung, das Tracking des Playstation Controllers und dei Playstation Kamera würden aber das Projekt Morpheus begünstigen.

Zum Schluss der Keynote zählte Anton Mikhailov, Senior Software Engineer bei SCEA R&D, nochmal die Wichtigsten Faktoren für eine gute VR-Erlebniss, auf:

  • Eine geringe Latenz
  • Eine hohe Framerate
  • Gute und Stabile Kalibrierung
  • Hochwertiger 3D Sound
  • Scharfe Grafik und gute Bilder

Spielbare Demos waren auch bereits auf dem ShowFloor zu bestaunen. Darunter ein mittelalterliches Kampfspiel “The Castle”, eine spezielle Version von “Thief” (Square Enix), CCP Games’ “Eve Valkyrie” und eine Unterwasser-Adventure-Demo “The Deep” vom Sony London Studio.

Man sieht sehr deutlich wohin die Reise gehen soll – Oculus Rift hat die Ära der virtuellen Realität eingeleutet und dass die Großn, wie Sony und Microsoft, sich nun auch in der Pflicht sehen deisen neuen Markt zu etablieren zeigt uns sehr genau wie das Spielen in Zukunft aussehen wird – Intuitiver – Schneller – greifbarer und näher.

Hier findet ihr die wichtigsten Innovationen im bereich VR-Gaming, von uns zusammengefasst.