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AMD Richland: Fünf neue APUs gelistet, Trinity wird preiswerter

 

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© AMD

Zugegeben, Hardcore-Gamer halten nicht viel von Begriffen wie „integrierte Grafik“. Dabei hat die einst schnöde Onboard-Grafik in den letzten Jahren einen großn Sprung hin zur spieletauglichkeit gemacht. Onboard sitzt die GPU zudem schon lange nicht mehr, AMD und Intel verbauen Grafik jetzt auch direkt auf die CPU. Mit Richland steht nun die jüngste APU-Generation von AMD an und wirkt sich bereits auf die Preise der Vorgängermodelle aus.

Für preiswerte Rechner von Gelegenheitsgamern eignen sich AMDs APUs durchaus. Zwar laufen Kracher wie Crysis 3 nicht in hohen Details und maximaler Auflösung, mit gewissen Abstrichen bei der Grafikpracht sind aber selbst moderne Spiele gut spielbar. Um bei den Eltern einen zumindest ansatzweise Gaming-tauglichen Rechner vorzufinden sind AMDs Trinity und nun auch Richland also gut geeignet – ebenso für Zweit-PCs. Neu im Prozessor-Reigen: Der A8-6800K und der A8-6700 mit vier Rechenkernen und Preisen von unter 110 Euro. Interessant sind auch der A10-6700 und der A10-6800K, beides ebenfalls Quadcores. Preislich liegen diese Modelle beide bei 139 Euro.

Der Unterschied ergibt sich in der Stromaufnahme und im Takt: Der A10-6700 taktet mit 3,7 Gigahertz (4,1 Gigahertz maximal wenn der Turbo eingreift), der A10-6800K kommt auf 4,1 Gigahertz (Turbo: bis zu 4,4 Gigahertz). Die K-Variante ist zudem über den Multiplikator einfach zu übertakten, kommt im Gegensatz zum 6700 aber auf eine TDP von 100 Watt anstelle von 65 Watt. Die Grafikeinheiten der beiden Prozessoren nutzen 384 Shadereinheiten, welche mit 844 Megahertz getaktet sind. Der Einsatz möglichst schnellen Systemspeichers ist ratsam, da sich CPU und GPU den DDR3-RAM teilen müssen.

AMD senkt zeitgleich mit dem Release der zusätzlichen Richland-Modelle auch die Preise für die Trinity genannten Vorgänger. Je nach Modell fallen die Preise um 5 bis 15 Prozent, was das eine oder andere Schnäppchen ermöglicht. Benötigt wird, übrigens auch für Richland, ein Mainboard mit AMDs Sockel FM2. Wenn die Grafikleistung der APU nicht ausreicht, bieten diese Boards auch noch einen vollwertigen PCIe-Steckplatz, so dass sich Richland- und Trinity-Rechner bei Bedarf auch problemlos aufrüsten lassen.