Erste Haswell-Tests aus China: GPU Topp, CPU stagniert

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Bereits in wenigen Wochen wird Intel die Haswell-Plattform als Nachfolger von Ivy Bridge auf den Markt bringen. In China jedoch sind bereits erste Prozessoren der neuen Serie sowie Boards mit dem ebenfalls neuen Sockel LGA1150 auf dem Markt. Und auch erste Testergebnisse der Haswell-Prozessoren gibt es bereits zu vermelden – hierzulande werden erste Tests wohl erst Anfang Juni freigegeben.

Als Nachfolger des beliebten i7-3770 befindet sich der i7-4770K wohl am meisten in der Aufmerksamkeit der nach Performance verlangenden Gamer. An den grundlegenden Eigenschaften ändert sich durch Haswell jedoch wenig: Der Takt der vier Rechenkerne beträgt 3,5 Gigahertz, per Turbo sind es maximal 3,9 Gigahertz mit Last auf allen Kernen. Gefertigt wird weiterhin mit 22 nm – größte Neuerung ist allerdings nicht der CPU-Part sondern die integrierte GPU. Etwas angestiegen ist aufgrund der deutlich performanteren GPU die TDP. Von 77 auf 85 Watt steigt dieser Wert laut Intel, was allerdings nur unter voller Last von CPU und GPU von Relevanz ist. Wird die GPU nicht genutzt weil eine dedizierte GPU steckt, dürfte Haswell nicht viel mehr Strom aufnehmen als Ivy Bridge.

Tatsächlich liegt die Performance des i7-4770K bei CPU-lastigen Tests nur knapp über der eines i7-3770. Die integrierte GPU namens HD 4600 (GT2) jedoch schlägt ihren Vorgänger HD 4000 um mehr als 50 Prozent.