• Home »
  • CPUs »
  • Intel Haswell: Probleme mit älteren Netzteilen befürchtet

Intel Haswell: Probleme mit älteren Netzteilen befürchtet

IntelIn Kürze dürfte Intels Haswell erscheinen, eine neue CPU-Generation mit geringerem Energiebedarf und moderat höherer Rechenleistung gegenüber den Vorgängern. Doch eben dieser gesunkene Stromverbrauch könnte jetzt für Probleme sorgen.

So meldet das Webmagazin VR-Zone dass die neuen Stromsparmechanismen, namentlich die C6- und C7-Stromsparfunktionen, der Haswell-CPUs sehr hohe Anforderungen an das Netzteil stellen. Allerdings nicht in Bezug auf zu hohe geforderte Leistungen sondern im Gegenteil – viele Netzteile können unter Umständen die minimale Stromstärke nicht liefern. So benötigen Intels Ivy-Bridge-Prozessoren eine minimale Stromstärke von 0,5 Ampere, was so gut wie alle Netzteile problemlos verarbeiten können. Haswell jedoch senkt bei den neuen Stromsparmechanismen diese minimale Stromstärke auf 0,05 Ampere.

Einige besonders preiswerte und zahlreiche ältere Netzteile jedoch sind darauf nicht ausgelegt. Generell wird die minimal zur Verfügung gestellte Stromstärke von den Netzteilherstellern nur sehr selten angegeben, auch Highendmodelle weisen so gut wie nie eine entsprechende Kennzeichnung auf, so dass der Betrieb einer Haswell-CPU unter Umständen zum Glücksspiel wird. Intel hat nun die Hersteller von LGA1150-Mainboards angewiesen, im UEFI/BIOS eine Möglichkeit anzubieten, die C6 und C7 genannten Stromsparmodi zu deaktivieren. Damit verschenkt der Haswell-Nutzer aber einen der größten Vorteile der neuen CPU, nämlich deren Energieeffizienz.