Intel Ivy Bridge – Dualcore für Desktops erst im September?
Bei Zockern sehr beliebt sind Intels Ivy-Bridge-Prozessoren. Die aktuelle CPU-Architektur sorgt für viel Rechenleistung bei geringem Energiebedarf und schlägt in der Leistung nicht nur die Vorgänger-CPUs sondern auch das gesamte AMD-Portfolio. Bislang sind aber für den Desktop-Einsatz ausschließlich Quadcores verfügbar. Das wird sich offenbar auch noch einige Zeit lang nicht ändern.
Neuesten Meldungen zufolge sollen die Doppelkern-Versionen von Ivy Bridge mit den Kürzeln i3 und (seltener) i5 erst im September diesen Jahres folgen. Bei preisbewussten Gamern sind i3-CPUs nicht unbeliebt, da diese dank Intels Hyperthreading zumindest vier Rechenkerne simulieren – einige Spiele ziehen daraus einen spürbaren Vorteil gegenüber „normalen“ Doppelkernen. Auch reicht die Leistung der mit teils mehr als 3 Gigahertz getakteten Prozessoren für die meisten Spiele vollkommen aus, während der Preis angenehm nah an der 100-Euro-Grenze liegt.
Weniger für Zocker als eher für Office- und Heimkino-PCs gedacht sind die Prozessoren der Reihen Pentium und Celeron. Galt „Pentium“ lange Jahre als Highend, steckte Intel die Bezeichnung schon vor einigen Jahren in die zweit-unterste Leistungsklasse, nur noch gefolgt vom Celeron. Diese CPUs verfügen nicht mehr über Hyperthreading und nutzen auch keine Turbo-Funktionen – was aber bereits die i3 betrifft. Doch auch Funktionen wie AVX und AES sind nicht mehr implementiert, was sich in Zukunft durchaus schmerzhaft auf die Rechenleistung auswirken dürfte.
Wer also einen Ivy-Doppelkern haben möchte, muss vorerst warten oder sich ein Notebook kaufen. Dort sind bereits Dualcores mit Ivy-Bridge-Innenleben verfügbar – für mehr reichten aktuell offenbar die Fertigungskapazitäten in den drei auf die Produktion von 22-nm-CPUs umgerüsteten Intel-Fabriken noch nicht.
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