Alienware wertet Gaming-Notebooks M14x, M17x und M18x auf

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Notebooks zum Zocken? Geht gar nicht, so ist zumindest der oft gehörte Tenor. Hersteller wie Alienware beweisen das Gegenteil. Notebooks zum Zocken? Her damit!

Aufrüsten lassen sie sich nur schwer, teurer sind sie auch noch und die Leistung eines Desktops erreicht ein Notebook selbst mit allen Tricks nicht. Was solls, wer einmal sein komplettes Gaming-Equipment zum Kumpels zwecks Wochenend-LAN (bringt immer noch mehr Spaß als Online) geschleppt hat, kennt das Problem. Nicht ganz ohne Grund erfreuen sich die Gaming-Notebooks von Herstellern wie Schenker, Asus oder Alienware großr Beliebtheit. Letztere sind mit der Mx-Reihe bereits seit einiger Zeit gut im Geschäft – nun gibt es die Notebooks mit frischer Hardware und mehr Leistung.

Äußrlich hat sich nichts verändert, etwas klobige Gehäuse, beleuchtete Tasten, eine eigenwillige Formgebung – spricht nicht jeden an, passt aber im Großn und Ganzen. Im Inneren jedoch befindet sich modernere Technik als bei der Vorgängergeneration. Der erste Unterschied aller drei Modelle ist der hinzugekommene mSATA-Steckplatz, der kaugummigroß SSDs aufnimmt und so eine schnelle Speichermöglichkeit bietet, ohne dass die primäre Festplatte ausgetauscht werden muss. Zudem bieten die neuen Modelle Bluetooth 4.0 und einen dedizierten Soundchip von Creative um den Klipsch-Lautsprecherboxen einen satten Klang zu entlocken.

Spannender für Gamer dürften aber die Änderungen bei den GPUs sein. So setzt das 14 Zoll kleine M14x in der aktuellen Version auf eine Geforce GT 650M mit 2 Gigabyte GDDR5-Speicher. Bei der GT 650M handelt es sich um ein neues Modell auf Basis der Kepler-Architektur, die Leistung der GPU liegt deutlich über der des Vorgängermodells GT 550M und entspricht eher einer einer 560M mit Nachbrenner.

Auch die beiden größren Desktop-Replacements M17x und M18x mit namensgebenden 17,3- und 18,4-Zoll-Displays wurden aufgewertet. Das 17-Zoll-Modell kommt nun mit einer Geforce GTX 660M, ebenfalls in 28nm auf Basis der Kepler-Architektur gefertigt, mit 2 Gigabyte GDDR5. Als Upgrade bietet Alienware die GTX 675M und AMDs Radeon HD 7970 sowie bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher an. Auch bei den Displays gibt es Auswahlmöglichkeiten – das Einstiegsmodell löst mit 1600 x 900 Bildpunkten auf, Alienware bietet aber auch Displays mit 1920 x 1080 Bildpunkten sowie Screens mit 120hz-3D-Panel.

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Ähnlich sieht es beim M18x aus, nur dass dieses Gerät auch aufgrund seiner voluminösen Gehäusekonstruktion gleich zwei Grafikkarten im SLI- oder Crossfireverbund aufnehmen kann. Auch hier lässt sich zwischen einer oder zwei Geforce GTX 675M oder bis zu zwei HD 7970M wählen. Sowohl das 17- als auch das 18-Zoll-Notebook bieten schnelle WLAN-Module mit 3×3-MIMO-Antennen für hohe Geschwindigkeiten und eine gute Funkabdeckung.

Alienware schweigt sich allerdings noch darüber aus, ob die Geräte auch mit Ivy-Bridge-CPUs ausgestattet werden oder ob Sandy-Bridge-CPUs zum Einsatz kommen. Da die überarbeiteten Geräte aber erst im Sommer 2012 auf den Markt kommen sollen, wäre Ivy Bridge nicht nur möglich sondern auch sehr realistisch. Freunde kleiner Gaming-Geräte werden übrigens enttäuscht: Das M11x wertet Alienware leider nicht auf.

Bilder: DELL