Top 5 der aktuell besten Gaming Grafikkarten

 

Das brandaktuelle Spiel ruckelt obwohl bislang alles gut lief? Der Stromzähler rattert panisch vor sich hin wenn gezockt wird? Spiele starten nicht, weil deine Grafikkarte nichts mit „DirectX 11“ anzufangen weiß? Kein Problem, die Lösung ist nahe: Der Rechner braucht eine neue Grafikkarte. Wir zeigen euch die besten Grafikkarten für Gamer und Aufrüster!
 

Es könnte so einfach sein: die teuerste Grafikkarte wird schon die beste sein. Die Sache hat aber einen Haken. Die teuersten Karten sind oft Profimodelle für CAD und wissenschaftliche Berechnungen. Quadro, FirePro, Tesla – Bezeichnungen, die nicht für Games gedacht sind. Diese Karten basieren auf normalen Standard-Modellen, bringen aber besseren Treibersupport für professionelle Anwendungen mit. Finger weg!
 

Doch auch der Rest vom Fest ist nicht zwangsläufig perfekt für deinen Rechner geeignet. Sicher, eine Radeon R9 295X2 bringt mit ihren zwei Grafikchips und dem großn VRAM viel Power auf den Bildschirm – doch reicht in den meisten Fällen halt auch eine Karte, die ein deutlich geringeres Loch in den Kontoauszug schlägt. Dazu addieren sich Probleme mit SLI und Crossfire, ein hoher Energiebedarf und eine zumeist recht drastische Lautstärke. In unserer Top 5 kommen Dual-GPU-Grafikkarten daher nicht vor.
 

Wir konzentrieren uns auf sinnvolle, halbwegs bezahlbare und verfügbare Grafikkarten.
 

Platz 1: Asus GTX 970 STRIX OC Edition

 

ASUS STRIX-GTX970
©Asus

 

Mit der Geforce GTX 970 hat Nvidia erst vor wenigen Tagen einen Preis-Leistungs-Knaller mit verblüffenden Features auf den Markt gebracht. Verblüffend ist in diesem Fall die Energieaufnahme der Karte, die deutlich unter vergleichbar schnellen Modellen wie der GTX 780 liegt. Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass weniger Wärme erzeugt wird und die Karte daher leiser arbeiten kann. Asus schaltet bei der STRIX die beiden großn Lüfter im Idle-Modus sogar komplett ab, die Karte ist daher absolut lautlos wenn gerade kein Spiel gestartet ist. Erst bei 3D-Last arbeiten die Lüfter, halten sich aber auch unter voller Last vornehm zurück. Ein weiterer Vorteil: Das Netzteil muss deutlich weniger Leistung bringen als bei älteren, stromhungrigen, Karten.
 

Gar nicht vornehm sondern eher brachial ist hingegen die Gaming-Leistung der GTX 970 und vor allem auch der OC-Version von Asus. Die Performance des neuen Maxwell-Chips liegt knapp über dem Niveau der GTX 780 und kratzt oft genug an der GTX 780 Ti. Der groß VRAM sorgt für Zukunftssicherheit auch bei großn Texturen. Und mit einem Preis von nur knapp über 300 Euro passt die Karte oft gut ins Budget.
 

Platz 2: Zotac Geforce GTX 980 AMP! Omega Edition

 

Zotac-Geforce GTX-980-AMP
©Zotac
 

Wer maximale Leistung von seiner Grafikkarte fordert und dabei auch gerne selbst ein wenig Hand an die OC-Optionen legt, ist mit der Omega Edition von Zotacs GTX 980 AMP perfekt bedient. Nicht nur, dass die GTX 980 an sich schon enorm viel Leistung bringt und an der Power einer Titan kratzt, die Omega Edition bringt zusätzlich einen voluminösen 2,5-Slot-Kühler mit zwei 90mm-Lüftern mit sich und bietet mit dem OC-Plus-Modul die Möglichkeit der Spannungsregelung.
 

Kräftig übertaktet lässt die Omega-980 auch eine übertaktete Geforce Titan Black hinter sich – beachtlich, braucht doch selbst die OC-980 weniger Strom als die Titan. Für Ãœbertaktungserfolge ist die Omega trotzdem mit zwei 8-Pin-Stromsteckern ausgestattet. Dazu kommt, dass Zotac nur einen überschaubaren Aufpreis für die OC-Optionen verlangt. Die Karte wird zu Preisen ab 560 Euro angeboten.
 

Platz 3: Sapphire Radeon R9 290X Tri-X

 

Sapphire-Radeon-R9-290X-Tri-X
©Sapphire
 

Sollte Nvidia trotz der guten Maxwell-Karten GTX 970 und GTX 980 nicht in Frage kommen, bleibt nur der Blick zu AMD. Dort kostet das Single-GPU-Flaggschiff Radeon R9 290X rund 350 Euro. Gegenüber den Nvidia-Karten punktet AMD dank eines breiten Speicherinterfaces (512 Bit!) vor allem bei sehr hohen Auflösungen.

Jenseits von 2560×1440 geht den Nvidia-Karten oft die Puste aus, während AMD noch locker flüssige Bildraten auf den Monitor zaubert.
 

Die Sapphire Tri-X ist mit rund 420 Euro zwar etwas teurer als einfache R9-290X-Modelle, bietet dafür aber auch ein sehr leises Kühlsystem und niedrige Temperaturen. Die Performance der 290X kommt zwar in niedrigeren Auflösungen bis FullHD nicht an die einer GTX 970 heran, hochauflösende Bildschirme befeuert sie aber flotter als die Konkurrenz. Besitzer eines 4K-Monitors sollten aber vielleicht trotzdem auf das Erscheinen der nächsten Generation warten.
 

Platz 4: Asus GTX 770 DirectCU II OC

 

ASUS-GTX770-DirectCU-II-OC
©Asus
 

Das Erscheinen einer neuen Grafikkarten-Generation hat einen entscheidenden Vorteil für Schnäppchenfüchse: Die alten Modelle werden, bevor sie nicht mehr erhältlich sind, oft spürbar preiswerter. So auch die Geforce GTX 770, die um gut 70 Euro im Preis gefallen ist in den letzten Tagen.
 

Als Tipp haben wir hier die Asus DirectCU II gewählt, auch wenn diese Karte etwas teurer ist als absolute Schnäppchenmodelle. Für etwa 250 Euro bekommt der Käufer bei dieser Karte aber auch ein extrem leises Kühlsystem, das zudem für niedrige Temperaturen steht. Und auch wenn es bereits ein Nachfolgemodell in Form der GTX 970 gibt (die 800er-Serie hat Nvidia im Desktop übersprungen), reicht die Leistung der 770 für fast alle Games locker aus. Ein weiterer Bonus: Einige Händler legen der Karte das Spiel Borderlands the pre-Sequel bei!
 

Platz 5: Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC

 

Sapphire-Radeon R9-285-Dual-X-OC
©Sapphire
 

Keine neue Grafikkarten-Generation aber ein sinnvoll überarbeitetes Modell stellt die R9 285 auf Basis des neuen Tonga-Chips dar. AMD hat sich der Kritikpunkte älterer Karten angenommen und vor allem den Stromverbrauch massiv gesenkt. Zudem wird nun GCN 1.2 und TruAudio für brachialen HDMI-Sound unterstützt. Die Leistung der R9 285X liegt zwar etwas unter der einer inzwischen sehr preiswert gewordenen R9 280X, dafür spart die neue GPU unter Last mehr als 50 Watt Strom ein. Wer also eine effiziente, moderne und bezahlbare Karte möchte, liegt mit der Radeon R9 285 nicht falsch.
 

Das von uns gewählte Modell von Sapphire überzeugt erneut durch ein leises Kühlsystem trotz zusätzlicher Werks-OC-Leistung. Für unter 240 Euro ein guter Einstieg in die obere Mittelklasse.
 

 

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