Gamertec Test! – Tesoro Gandiva Gaming Maus

 

Der Bogen von Arjuna, dem Mahabharat Kriegsheld, aus dem bekanntesten indischen Epos. Eine mächtige Waffe die ein Donnergrollen auslöste wenn Arjuna sie einsetzte.

Gandiva, wieder ein klingender und kraftvoller Name den Tesoro für seine neue Gaming-Maus gewählt hat. Also dann werfen wir einen Blick drauf!
 

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Hands on Tesoro Gandiva Gaming-Maus

Die Gandiva erinnert auf den ersten Blick irgendwie an einen futuristischen Panzer aus C&C, ein unverschnörkeltes und bulliges Design, praktisch und übersichtlich statt überdetailiert.

Gleich zu beginn fällt auf, dass die Zeigefingerauflage verlängert wurde und etwas über die Mittelfingerauflage hinausragt. Hält man die Maus weiter hinten, fällt dieser Designaspekt, bis auf den gewöhnungsbedürftigen Look, kaum auf. Sobald man die Hand aber weiter oben auflegt kann es vorkommen, dass der Mittelfinger über den vorderen Rand der Taste aufliegt.

Nimmt man die Maus dagegen in die linke Hand ist die verlängerte Taste genau richtig für den Mittelfinger. Vieleicht wäre es besser die Verlängerung entsprechend umzudrehen.
 

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Bleiben wir noch ein wenig bei den Tasten. Die Gandiva besitzt insgesamt 8 voll programmierbare Tasten, wobei zwei in der Regel auf die DPI Steuerung entfallen. Die Positionierung der Tasten ist gut gelungen. Vor allem die der Daumentasten und der DPI Steuerung, für uns immer die beiden kritischsten Tastenpositionen. Bei vielen Gamingmäusen ist z.B. gerade die DPI Steuerung schwer zugänglich, die Daumentasten zu weit vom Daumen entfernt oder zu nah am Maus-Heck. Bei der Gandiva macht Tesoro, in diesem Aspekt, alles richtig.

Kommen wir zur Beleuchtung. Tesoro hat sich hier auch etwas einfallen lassen. Neben der gelungenen blauen Rundumbeleuchtung, kann man dem Logo fünf verschiedene Farben verleihen.
 

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Unsere Gandiva hatte keine Zusatzgewichte. Auch gibt es keine Anzeichen, dass der Einsatz von Zusatzgewichten geplant wäre. Zusätzliche Gewichte dürften der Gandiva allerdings nicht schaden, da Sie ohne Beschwerung doch etwas leicht ist und dadurch an Griffigkeit verliert.

Technik im Ãœberblick:

  • 8200 DPI Laser-Sensor – AVAGO 9800 mit High-Speed Bewegungserkennung und Beschleunigung
  • Einstellbare DPI bezüglich X-und Y-Achse. Schritte können vom Benutzer definiert werden
  • 1000Hz Ultra-Polling-Rate-Control  (125/250/500/1000)
  • 128KB Onboard-Speicher
  • 8 unabhängig programmierbare Tasten
  • 5-Mapping-Sets, 40 Makrotasten
  • Einstellbare Hantelscheiben;
  • Einstellbare Vollfarb-LED-Steuerung
  • Shooting Speed Control
  • Omron Switch Technology – exklusiv für Tesoro
  • Lift Off Distance Control (LOD-Steuerung)
  • Benutzerfreundliche Benutzeroberfläche für einfache Konfiguration
  • Vergoldeter USB Anschluss mit geflochtenem Kabel
  • Kompatibel mit Windows XP/Vista/7/8

Software:

Die Software der Gandiva ist sehr leicht zu bedienen und bietet alle Features, an welche man sich, bei Gamingmäusen der gehobeneren Klasse, gewöhnt hat. Von der LED Steuerung über Makros, Tastenprogrammierung und Abtastrate, bis hin zur Lift-Off Distanz ist alles einstellbar und in eigenen Profilen direkt speicherbar.
 

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Gaming Test:

Wir testen jede Gaming-Maus mit einem Egoshooter und einem Strategiespiel. Diesmal kommen Battlefield 3 und C&C Tiberium Wars zum Einsatz. BF3 wegen der sich schnell ändernden Situationen und dem ständigen Wechsel zwischen Nah- und Fernkampf, die der Maus schnelle Reaktion und präzises Anvisieren abverlangen. C&C weil hier die Makros und Tastenprogrammierung voll zum Einsatz kommen können.
 

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Battlefield 3:

Die hohe Auflösung des AVAGO Sensors sorgt für ein präzises Anvisieren, schnelle Drehungen und exakte Stopps. Beim fokussieren von weit entfernten Zielen zeigt sich das kleine Manko der fehlenden Zusatzgewichte.

Das Anvisieren auf groß Entfernung ist etwas schwammig, aufgrund des geringen Gewichts. Hat man das Ziel aber im Visier überzeugt die Gandiva durch die exakte Platzierung des Zielkreuzes. Es gibt keine Mikrosprünge und keine Wackler, auch nicht beim Klicken.

Positiv fällt auch die DPI Steuerung, über die beiden Zusatztasten beim Zeigefinger, auf. Die Tasten waren für unsere Tester gut erreichbar und ermöglichten ein schnelles Umschalten zwischen den einzelnen DPI Stufen, einzig die geringe Größ der Tasten war etwas gewöhnungsbedürftig vor allem die Männer mussten aufpassen nicht beide Tasten gleichzeitig zu drücken.

Alles in allen leistet die Gandiva bei BF3 gute Arbeit, schnell, präzise und zuverlässig.

C&C Tiberium Wars:

Bei C&C und den meisten anderen Strategiespielen, sind vor allem die Zusatztasten interessant, die Präzision des Cursors ist weniger gefragt und auch die Geschwindigkeit ist eher im Mittelfeld.
Hier kommt es wirklich darauf an wie gut die Zusatztasten erreichbar sind und wie gut man diese Programmieren kann.

Wir haben für C&C allen Tasten eine Spielaufgabe gegeben, bis auf eine. Die oberste Mitteltaste auf dem Mausrücken haben wir zur DPI Steuerung verdonnert. Diese Taste ist nicht so gut zugänglich wie die anderen, man kann sie eigentlich nur dann gut erreichen, wenn man die Hand von der Maus nimmt. In BF3 haben wir diese Taste gar nicht erst programmiert, da man es sich in einem Egoshooter kaum leisten kann die Hand ständig von der Maus zu nehmen.

Auch bei C&C bringt die Gandiva die erwartete Leistung und sorgt für eine präzise Steuerung unserer Einheiten. Unsere Makros und Tastenprogrammierungen funktionieren einwandfrei, ohne Aussetzer oder Doppelzuweisungen.

Fazit:

 

Tesoro Gandiva Gaming Maus
 

tesoro-gandiva-topTesoros Gandiva Gaming Maus überzeugt durch Präzision, gutes Handling und gute Positionierung der Zusatztasten. Einzige kleine Mankos waren zum einen das Fehlen von Zusatzgewichten und dadurch ein etwas zu geringes Gewicht und zum anderen die verlängerte Zeigefingertaste, die unserer Meinung nach eher besser für den Mittelfinger geeignet wäre, was aber durchaus subjektiv sein kann. Ansonsten erfüllt die Gandiva all unsere Ansprüche an eine solide Gamingmaus und wir freuen uns Sie mit dem Testurteil GUT auszuzeichnen.