Asus Maximus VI Formula – Luxusmainboard mit Körperpanzerung

 
Mainboards könnten theoretisch die langweiligste Komponenten im gesamten Gamer-PC sein. Wären da nicht Hersteller wie Asus, die ihren Boards ein paar Hingucker als Zubehör spendieren. Das Maximus VI Formula ist eines dieser „huh, nett“-Boards, zeichnet sich aber ebenfalls durch einen recht satten Preis aus.

Geeignet ist das Maximus VI Formula für Intel-Prozessoren der aktuellen Haswell-Generation. Entsprechend verbaut Asus einen Z87-Chipsatz, der sich bereits für PCIe 3.0, USB 3.0 und SATA 6G verantwortlich zeigt. Weils so aber eher langweilig daherkommen würde, versieht Asus das Board mit einer Schicht aus ABS-Kunststoff, welche die Bauteile vor Staub und Wärme schützen soll. Der „ROG Armor“ genannte Schutz umfasst nicht nur die Vorderseite des Boards sondern auch die Rückseite und sieht in Verbindung mit den massiven Kühlkörpern für die Spannungswandler extrem martialisch aus.

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© ASUS

Der Bereich um die Spannungswandler lässt sich zudem auf Wunsch auch mit Wasser kühlen, entsprechende Anschlüsse sind vorhanden. Auch die Slotblende ist mit ABS-Kunststoff abgedeckt und fügt sich entsprechend in den optischen Gesamteindruck ein.

Doch nicht nur die Optik und die Wärmeableitung wurde von Asus beachtet, auch die verbauten Komponenten entsprechen hohen Anforderungen. Für den Sound ist beispielsweise die „SupremeFX Audio“-Lösung mit hochwertigen Wandlern, Verstärkern und Kondensatoren vorhanden, so dass ein Signla-Rausch-Verhältnis von 120 Dezibel erreicht wird. Der ebenfalls vorhandene Kopfhörer-Verstärker von Texas Instruments ist, ebenfalls ungewöhnlich, mit 600 Ohm ausgelegt.

Auch die LAN-Lösung von Intel wurde von Asus getweakt – hier kommt die ROG GameFirst II Technologie zum Einsatz. Diese erinnert mit ihren Versprechen – niedriger Ping, priorisierte Game-Inhalte – an die Killer-NICs anderer Boards.

Ãœbertakter hingegen freuen sich über generell hochwertige Bauteile. 10K-Metallkondensatoren, hochwertige Black-Wing-Drosselspulen mit 60 A und nexFET MOSFETs sollen vor allem die OC-Elite anlocken. Eine elitäre Kundschaft bracht Asus aber auch um das Board für einen Preis von 400 Euro an den Mann zu bringen.